April 2026 · OralBiox Team

5 finanzielle KPIs, die jeder Inhaber einer Zahnklinik verfolgen sollte

Die meisten Kliniken prüfen den Umsatz. Nur wenige verfolgen die Kennzahlen, die Probleme tatsächlich vorhersagen, bevor sie auftreten.

1. Umsatz — aber aufgeschlüsselt nach Leistungsbereich

Nicht nur der Gesamtumsatz pro Monat, sondern der Umsatz aufgeteilt nach Allgemeiner Zahnheilkunde, Prophylaxe, Implantaten und Kieferorthopädie. Eine pauschale Umsatzzahl verbirgt, welche Leistungen wachsen und welche stillschweigend schrumpfen.

2. Bruttomarge je Leistungsbereich

Umsatz ohne Margenkontext ist unvollständig. Implantate sehen beim Umsatz vielleicht stark aus, haben aber niedrigere Margen als die Prophylaxe. Die Marge je Leistungsbereich zu kennen, verändert Preis- und Terminentscheidungen.

3. Auslastung der Behandlungsstühle

Welcher Anteil der verfügbaren Stuhlstunden ist tatsächlich gebucht und abgeschlossen? Kliniken mit 4–6 Stühlen haben oft 20–30 % der Kapazität an bestimmten Tagen ungenutzt, ohne es zu bemerken.

4. Liquiditätsprognose (rollierend, 3 Monate)

Der Kontostand zum Monatsende ist ein nachlaufender Indikator. Eine rollierende 3-Monats-Liquiditätsprognose — auch eine einfache — gibt Inhabern Zeit zu handeln, bevor ein Engpass zum Problem wird.

5. Forderungsalter (Aging)

Wie viel des ausstehenden Umsatzes liegt über 30 / 60 / 90 Tage? Forderungen über 60 Tage sind ein häufiger versteckter Liquiditätsabfluss in Kliniken, die Ratenzahlung anbieten oder mit Versicherungen arbeiten.

Diese fünf Kennzahlen, monatlich gemeinsam betrachtet, geben einem Klinikinhaber einen praxistauglichen Überblick über die Gesundheit des Geschäfts — ohne CFO oder komplexe Software. Ziel des OralBiox-Pilotprojekts ist es, alle fünf an einem Ort zusammenzuführen, aufgebaut aus Daten, die die Klinik bereits hat.

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